Gemeinde Hohne schafft Platz für Wohnhäuser und Gewerbe

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Wachsen will die Gemeinde Hohne in diesem Jahr.

Die Erweiterung des Baugebiets „Altes hohes Feld“ und die Ansiedlung von Gewerbe haben deshalb 2019 Priorität.

15 Bauplätze stehen Häuslebauern im zweiten Abschnitt östlich der Hohnhorster Straße zur Verfügung. „Der Bebauungsplan steht, es gibt nahezu so viele Interessenten wie Bauplätze“, freut sich Hohnes Bürgermeisterin Christa Harms (CDU). Im Frühjahr soll die Erschließung losgehen, für das zweite Halbjahr rechnet sie mit dem Baubeginn. Insgesamt entstehen rund 60 Bauplätze in dem Gebiet. „Im Herbst wollen wir mit den Verhandlungen über das dritte Gebiet beginnen“, sagt Harms. Hier wird noch einmal Platz geschaffen für 15 bis 20 Grundstücke.

Als klamme Kommune ist Hohne auf Mehreinnahmen angewiesen. Der Gemeinderat hatte deshalb im Sommer die Pläne für ein neues Gewerbegebiet auf dem früheren Dea-Gelände mehrheitlich abgesegnet, im Herbst hat die Gemeinde den Ankauf vollzogen. „Der Bebauungsplan wird im ersten Halbjahr ausgelegt“, erläutert Harms. Zu den Plänen würden die Bürger informiert. Grund:Viele Anwohner im benachbarten Neubaugebiet hätten Angst vor Lärm und der Wertminderung ihrer Grundstücke. „Diese Ängste werden wir berücksichtigen“, verspricht Harms. „Wir wollen eine Pufferzone zwischen den Häusern und dem Gewerbegebiet schaffen.“
 
Apropos Gewerbe: Ein Bürgerverein soll den Gewerbeverein ersetzen, der zum Jahresende aufgelöst wurde. Am 5. März werde es eine Gründungsversammlung geben, sagt Harms. „Ich hoffe, dass eine aktive Gruppe zusammenkommt.“ Der Bürgermeisterin liegt nicht nur am Herzen, dass beliebte Veranstaltungen wie der Weihnachtsmarkt fortgeführt werden, sondern auch dass Kultur- und Heimatgut wie die plattdeutsche Sprache am Leben gehalten wird.

Mit Jahresbeginn wurde die Dorfregion Schmarloh mit den Gemeinden Hohne und Ahnsbeck in das Dorferneuerungsprogramm des Landes aufgenommen. „Dazu können auch Bürger Wünsche äußern“, sagt Harms. Private Vorschläge wie die Erneuerung von Dächern oder Zäunen werden mit 30 Prozent gefördert, öffentliche Anträge mit bis zu 73 Prozent. Für den öffentlichen Bereich gebe es genug Ideen, so Harms. Die Vorschläge würden im Rat erarbeitet. (car)

Bericht Cellesche Zeitung vom 7.02.2018


Aufgrund der vielen Nachfragen gebe ich folgenden Sachstand bekannt:

Im Baugebiet „Altes Hohes Feld“ wird z.Zt. der Teilabschnitt 2 mit 15 Bauplätzen erschlossen. Ein Spielplatz kann aus Kostengründen erst im Bauabschnitt 3 geplant und realisiert werden. Der Volleyball-Platz hat als solcher keinen Bestandsschutz, soll aber an einem anderen Standort realisiert werden.

Ein Bebauungsplan liegt demnächst vor. Sowie dieser und alle weiteren Fixpunkte feststehen, werden von der Verwaltung alle uns bekannten Interessenten angeschrieben.

Der Vergabemodus und der Preis/qm werden in der Ratssitzung am 07.März 2019 beschlossen.

Weitere interessierte Bauherren und -frauen mögen sich bitte bei der Verwaltung Susanne.Toboll@lachendorf.de melden.

Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung.

Christa Harms
(Bürgermeisterin)

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